Finanzielle Analphabeten – Finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit

Zu Finanzieller Unabhängigkeit oder Finanzieller Freiheit kann man so einiges lesen. Oft wird es auch als «F.I.R.E. - Financial Independence, Retire Early» oder «Fuck You Day» genannt. Es geht darum dass man ein passives Einkommen generieren kann, damit genügend Geld rein kommt, dass man nicht mehr gezwungen ist Tag für Tag einem geregelten Job nachzugehen. Aber was heisst dies wirklich. 


Ich bin das erste Mal in den Kontakt mit Finanzen relativ spät in Berührung gekommen. Es war, als ich etwa 27 Jahre alt war. Klar, ich habe mich zuvor für das Thema Finanzen interessiert, und habe auch zuvor schon mal Aktien gekauft. Aber mein «Investieren» war nicht sonderlich erfolgreich. Mit 27 Jahren hatte ich mein Studium abgeschlossen und war schon ein Jahr am Arbeiten. Somit war auch plötzlich Geld auf dem Konto und daher war das Thema Finanzen auch präsenter. 

Wie kam ich in das Thema rein

Mein Kontakt zu Finanzen hat richtig angefangen, als ich das Buch «So Denken Millionäre - Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand» von T. Harv Eker gelesen habe. LINK

T. Harv Eker sagt, dass das Mass unseres Wohlstands durch erlernte Denk- und Verhaltensmuster vorprogrammiert ist und dies lässt sich nur verändern, indem wir uns dieser Tatsache bewusst werden und aktiv eine neue Einstellung und die Denkweise von Millionären in unseren Verstand pflanzen. 

Was ich aus diesem Buch mitgenommen habe, war sein Tipp, dass man sein Einkommen auf verschieden Konten verteilen soll nach einem fixen vordefinierten Schlüssel. Er erwähnte die folgenden Konten: 

  1. Laufende Ausgaben 50-55%
  2. Spasskonto 10%
  3. Spendenkonto 5-10%
  4. Rücklagenkonto 10%
  5. Weiterbildungskonto 10%
  6. Konto für finanzielle Freiheit (KFF) 

Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt zu den Konten schreiben, für was sie genau sind. Zudem will auch für mich das Setup der Konten nochmals hinterfragen, vor allem hinter dem Hintergrund der Bankspesen. 

Das wohl wichtigste Konto ist das KFF – Konto für Finanzielle Freiheit. Auf dieses Konto kommt Geld, das man nicht braucht zum Leben. Dieses Geld fasst man nie nie nie nie an. Das Ziel ist es, dass dieses Geld arbeitet und Zinsen erwirtschaftet. Die Zinsen, welches das Geld auf vom KFF erwirtschaften, darf man anfassen um zu leben. Ziel ist es, dass man mit diesen Zinsen einen Teil, oder im Besten Fall seinen ganzen Lebensunterhalt finanzieren kann. Sprich, dass man Finanziell unabhängig ist, also die Finanzielle Freiheit erreicht hat.  

Meine Prozentzahlen sahen anders aus als beim Beispiel oben, ich habe versucht eine möglichst Hohe Sparquote zu erreichen und so viel Geld wie nur möglich auf das KFF zu schaufeln. 

Durch dieses System hatte ich auf einmal Geld, das ich anlegen musste. Und damit stieg auch mein Interesse an Finanzen, da ich dieses Geld sinnvoll investieren wollte. Ich habe dann weitere Bücher gelesen zum Thema investieren. Das wohl Beste Buch, das ich dazu gelesen habe, war «Was Sie über Geldanlage wissen sollten» von Michael Ferber LINK
Ich werde sicherlich auch mal mehr zu diesem Buch schreiben. 

Aber erst mit dem Buch «Free by 40 in Switzerland» kam ich dann in Berührung mit der «FIRE - Financial Independence, Retire Early» Bewegung. Auch ein gutes Buch, und wohl das Buch, das ich am schnellsten gelesen habe. 

Was heisst überhaupt passives Einkommen

Wie oben geschrieben ist das Ziel von der Finanziellen Freiheit, dass man genügend passives Einkommen erzielt, dass man davon leben kann. Sprich, dass man nicht mehr von einem normalen Job mit einem fixen Lohn abhängig ist. Es gibt ganz verschieden Varianten von passiven Einkommen, hier nur mal ein paar aufgelistet: 

  1. Investieren in Aktien
    Das Geld das man auf dem KFF hat, kann man in den Aktienmarkt investieren. Wenn die Aktien steigen, kann man diesen Gewinn realisieren und sich auch ausbezahlen. Oder man investiert sein Geld in einen ETF mit mehreren Aktien, die eine Hohe Dividende haben. Diese Dividende wir dann ausgeschüttet, was man dann auch wieder als passives Einkommen sehen kann. 
  2. Immobilien
    Immobilien gehören auch zu den wohl bekanntesten passiven Einkommen. Mit dem Geld von KFF kann man zum Beispiel auch eine Immobilie kaufen. Durch die Vermietung der Immobilie erhält man monatlich Geld von dem Mieter, was auch ein passives Einkommen ist. Der Nachteil hier ist, dass man relativ viel Geld braucht um sich eine Immobilie kaufen zu können. Und man muss sich bewusst sein, dass die Vermietung auch mit Aufwand verbunden ist. 
  3. Affiliate Marketing
    Affiliate-Marketing ist eine der beliebtesten Möglichkeiten, mit der man ein passives Einkommen generieren kann. Der Vorteil dabei ist, dass fast jede große Marke ein Affiliate-Partnerprogramm hat. Wenn jemand dann ein Produkt kauft, das du dieser Person empfohlen hast, bekommst du eine Provision. Dies geht zum Beispiel bei Amazon. Der Käufer hat keine Nachteile, sondern die Provision wird durch den Shop bezahlt. 
  4. Passives Einkommen per Airbnb
    Wenn du zum Beispiel selber im Urlaub bist, dann kannst du deine Wohnung via AirBnB vermieten. Klar, man muss dies auch wollen, dass jemand Fremdes in seiner Wohnung wohnt. Aber so kann man zum Beispiel seine Ausgaben für den Urlaub finanzieren. 
  5. Erstellen eines Online-Kurses
    Der Verkauf von Online-Kursen ist eine der besten Ideen für passives Einkommen. Nach wie vor gibt es ein massives Umsatzwachstum bei Autoren von Online-Kursen. Hier gibt es auch viele Plattformen, um seinen Kurs zu publizieren, wie zum Beispiel Udemy. Man braucht nur ein Thema, zu dem man was zu erzählen kann. 

Es gibt noch unzählige weitere Ideen für passives Einkommen. Ich habe mich bis jetzt auf das Anlegen in den Aktien Markt fokussiert. Ich habe allerdings auch schon mal eine App erstellt, oder AirBnB ausprobiert. 

Wie viel passives Einkommen braucht man dann wirklich 

Wie viel passives Einkommen man braucht, um seine Finanzielle Freiheit zu erreichen, ist stark abhängig von seinem Lebensstandard. Abhängig wie sparsam man lebt, oder nicht, braucht man weniger oder mehr. 

Darum ist es auch so wichtig, dass man ein Budget hat. Ich habe in dem folgenden Post schon geschrieben, warum es wichtig ist, dass man ein Budget braucht: LINK: Finanzielle Analphabeten - Warum brauche ich ein Budget
Und ein Punkt, warum man ein Budget braucht, ist es, damit man weiss wie viel man braucht um zu leben. Wenn man ein Budget erstellt hat, weiss man genau wie viel Geld man pro Monat respektiv Jahr braucht für Essen, Wohnung, Mobilität und so weiter. All diese Kosten muss man dann mit dem passiven Einkommen decken. 

Selbstverständlich hat man am besten nicht nur ein passives Einkommen, sondern am Besten mehrere sogenannte Income Streams. Aber wenn man dies nur mit Geldanlagen erreichen will, dann kann man im Durchschnitt mit einer 4% Rendite rechnen auf dem angelegten Geld. Dies ist was man vielerorts lesen kann. Dies ist sicherlich realistisch. 

Das heisst, wenn man im Jahr 75'000 CHF zum leben braucht, dann muss man 1'875'000 CHF investiert haben mit einer durchschnittlichen Rendite von 4%. 

Kann man dies überhaupt erreichen

1.875 Millionen CHF ist sicherlich ein riesiger Betrag, und viele werden sich nun sagen, das erreiche ich NIE! Dies ist sicherlich abhängig davon, wie viel Zeit man hat, sprich wann man mit dem Vorhaben anfängt und bis wann man sich in den Ruhestand begeben will. Zudem ist es auch abhängig wie gross die Sparquote ist. Zudem muss nicht das ganze passive Einkommen aus der Kapitalrendite kommen, eventuell kann einen Teil der Jährlichen Kosten von 75'000 CHF anderweitig erwirtschaften werden. 

Das oben erwähnte Buch «Free by 40 in Switzerland», zeigt aber einem gut auf, wie man dies auch erreichen kann. Hier den Link zum Buch. LINK: https://www.mustachianpost.com/free-by-40-in-switzerland-buy-the-book/ Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt über dieses Buch schreiben, und warum es mich so fasziniert hat. 

Ich hoffe ich konnte mit diesem kurzen Text dir einen Einblick geben in das Thema Finanzielle Unabhängigkeit. Lass mich in den Kommentaren wissen, was dich im Detail interessiert zum Thema finanzielle Unabhängigkeit. 


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